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Presseaussendung der Bürgerliste Sexten zu den Aussagen des Bürgermeisters von Sexten über die negative strategische UVB der geplanten Schianlagen in Sexten ( Mittagsmagazin des Senders Bozen am 05.02.10)
Der Bürgermeister von Sexten hat mit seinen Aussagen weit über das Ziel hinausgeschossen und hat viele Sextnerinnen und Sextner vor den Kopf gestoßen. Er hat das Amt eines Bürgermeisters entwürdigt. Ein Bürgermeister ist nicht der Fahnenträger einer privaten Gesellschaft, sondern Vertreter aller Bürger seiner Gemeinde. Er kann nie und nimmer behaupten, dass die Mehrheit der Bürger für die neuen Schianlagen ist, wenn er keine Beweise hat. Mit seinem Gemeinderat hat er eine Volksbefragung stets verhindert, obwohl sie mündlich und schriftlich von uns beantragt wurde. Er verbreitet zudem Untergangsstimmung mit seiner Behauptung, Sexten würde nicht überleben ohne diese neuen Anlagen. Diese unseriöse Aussage ist schlichtweg falsch. Es liegt auf der Hand, dass im Gegenteil neue Baustellen an den Sextner Sonnenhängen die Gäste vergraulen und den Sommentourismus, der die große Wertschöpfung für Sexten bedeutet, im höchsten Maße gefährdet. Ein Hotelier hätte es unlängst nicht treffender ausdrücken können, wenn er sagt: „Wir brauchen den Sommertourismus, um uns den Wintertourismus leisten zu können.“ Der Bürgermeister setzte also diese große Einnahmequelle fahrlässig aufs Spiel. Schließlich fodert der Bürgermeister die Landesregierung auf, ihm zu helfen Sexten zu zerstören. Die Experten haben nämlich durch ihr Gutachten gezeigt, dass eine Verbauung der Helmhänge ohne schwerwiegende Eingriffe nicht möglich ist. Die Bürgerliste Sexten ist maßlos enttäuscht über die Handlungsweise des Bürgermeisters und legt ihm nahe, seinen Rücktritt vom Bürgermeisteramt ins Auge zu fassen.
Für die Bürgerliste Sexten Dr. Hans Peter Stauder BACK |









