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12/12/09

Lösungen für das ganze Dorf

 

Die Fußgängerzone im Zentrum von Kaltern, auch wenn nur saisonal, ist von der Mehrheit der KaltererInnen gut bis sehr gut angenommen worden. Wir sind überzeugt, dass auch die ganzjährige Fußgängerzone kommen wird. Dennoch sind dadurch nicht alle Verkehrsprobleme in Kaltern gelöst, denn teilweise hat sich der Verkehr nur verlagert. Unser Anliegen ist es aber, den motorisierten Individualverkehr allgemein zu vermindern. Bis dahin ist es noch ein langer Weg, den unsere Gemeindeverwaltung nur zögernd, wenn überhaupt gehen will.
Natürlich gibt es positive Schritte, da sei nur der Seebus oder der Citybus erwähnt. Übrigens Vorschläge die wir seit Bestehen unserer Liste vorangetragen haben.
Natürlich gehört dazu auch die Überetscher Bahn, eine Idee von uns, die wir seit 1989 verfolgen und die sich heute jeder auf seine Fahnen schreiben will. Wenn es der Sache dient und es nicht nur billige Wahlversprechen sind, dann kann uns das auch egal sein. Aber es sind keine zehn Jahre vergangen als wir bei den 1. Kalterer Wirtschaftstagen, dem Landeshauptmann im Vereinshaus die Frage gestellt haben, wie er denn über eine Bahnverbindung Kaltern – Bozen denke und nachdem ein kurzes Gelächter durch den Saal gegangen war, er sagte, die Kalterer Verwaltung hat sich für den Ausbau der Straße nach Bozen entschieden und nicht für die Bahn!
Was heute fehlt ist ein Gesamtkonzept, welches für das gesamte Gemeindegebiet von Kaltern verkehrberuhigende Maßnahmen vorsieht und den BürgerInnen mehr und bessere Alternativen zum Gebrauch des eigenen Fahrzeuges bieten soll. Das alte Verkehrskonzept ist beinahe 20 Jahre alt und heute überholt. Wir werden uns in nächster Zeit für ein neues Verkehrskonzept einsetzten, denn Kaltern besteht nicht nur aus dem Dorfzentrum!
 

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© BürgerListeCiviche - Kaltern    email: irene.hell@gmx.net